Montag, 21.05.2018 16:50 Uhr

Haus des Jugendrechts eröffnet

Verantwortlicher Autor: Öff. i. B. S. - Sebastian Bauer Essen, 17.03.2018, 17:08 Uhr
Presse-Ressort von: Sebastian Bauer Bericht 4335x gelesen

Essen [ENA] Am Dienstag ist in Essen das 'Haus des Jugendrechts' eröffnet wurden. Die Essener Staatsanwaltschaft, die Polizei Essen und die Stadt Essen nehmen dort die gemeinsame Arbeit unter einem Dach auf. Dadurch sollen Verfahrensabläufe zwischen den drei Sicherheitsbehörden verbessert und Entscheidungsprozesse beschleunigt werden. Der Fokus liegt dabei vor allem auf der Gruppe der jungen Intensivtäter.

"Die Jugendkriminalität ist insgesamt deutlich gesunken. Aber wenige Jugendliche machen den Sicherheitsbehörden viele Sorgen. Denn es handelt sich um junge Intensivtäter, also junge Menschen, die immer wieder Straftaten begehen. Durch das Haus des Jugendrechts werden wir diesen jungen Tätern schnell und konsequent die Folgen ihrer Taten vor Augen führen. Im Idealfall wird so der erste Besuch im Haus des Jugendrechts auch zugleich der letzte", so Justizminister Peter Biesenbach in einer Mitteilung des Justizministeriums Nordrhein-Westfalen.

Oberbürgermeister Thomas Kufen anlässlich der Eröffnung: "Jugend ist unsere Zukunft. Wir dürfen deshalb jugendliche Täterinnen und Täter nicht sich selbst überlassen. Ich bin zuversichtlich, dass wir hier und heute nicht nur den Grundstein für höhere Sicherheit in unserer Stadt setzen, sondern für eine Arbeit, die den jungen Menschen die Möglichkeit gibt, wieder einen vollwertigen Platz in unserer Gemeinschaft einzunehmen."

Die Polizei Essen hat mit der Ermittlungsgruppe Jugend eine Einheit gebildet, die sich auf eine ganz bestimmte Zielgruppe spezialisiert hat. Polizeipräsident Frank Richter: "Die Ermittlungsgruppe Jugend betreut junge Menschen, die für einen Großteil der Straftaten ihrer Altersgruppe verantwortlich sind. Wir arbeiten intensiv daran, diese Kinder und Jugendlichen von der schiefen Bahn zu holen - mit Erfolg. Mit dem Haus des Jugendrechts gibt es jetzt kürzere Wege, um unsere Zusammenarbeit weiter zu intensivieren."

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